Schon vor mehr als 100 Millionen Jahren gab es Pflanzen mit reblaubähnlichen Blättern. Die ältesten Samen sind über 60 Millionen alt, was Funde in Nordeuropa, in Südengland und Nordamerika belegen. Als die Menschen vor 1 Million Jahren den aufrechten Gang probierten, war Europa von einer Fülle von Rebpflanzen bewachsen. In der Eiszeit vor 500 Jahren verschwanden frostempfindliche Arten. Andere überwinterten die kalten Jahrtausende, um bei Klimaverbesserungen in den Warmzeiten mit Vögeln wieder nach Norden zurückzukehren.
Heute besitzt Spanien 146 anerkannte Rebsorten, die das Land zu einer der abwechslungsreichsten Weinbaukulturen der Erde machen. Die einheimische Garnacha ist die meistangebaute rote Rebsorte und es stehen in Spanien mehr als in allen anderen Weinbaunationen zusammen. Unter den weissen Rebsorten ist die in der La Mancha beheimatete Airén die am weitesten verbreitete Sorte (sie ist übrigens die meist angebaute Rebsorte der Welt).
Die wichtigsten Rebsorten Spaniens sind:
Airén
Albarino
Bobal
Cabernet Franc
Cabernet Sauvignon
Callet
Carinena
Garnacha Tinta
Macabeo
Monastrell
Palomino Fino
Pasablanca
Parellada
Pedro Ximénez
Tempranillo
Ull de Llebre
