Über den spanischen Wein

 

Spanischer Wein - Die Wahrheit des Weines ist im Glas!

 

Spanischer Wein erfreut sich bei den Weintrinkern immer mehr an Beliebtheit. Die Vielfalt an spanische Weine hat in den letzten Jahren sehr zugenommen und in Spanien gibt es 14 mal so viele Weinberge wie in Deutschland.

 

Im Nordwesten Spaniens wird sehr viel Fisch gegessen, so dass hier natürlich vorwiegend spritzige und leichte Weissweine erzeugt werden.

 

Das Weinklima im Ebrodelta ist eher kontinental und es gedeihen dort sehr feine Rotweine. Wenn es um absolute Spitzenweine geht, spielt die Weinregion Rioja eine tragende Rolle und blickt auf eine längere Weintradition zurück als Bordeaux.

 

In der Meseta war der Weinanbau hingegen immer mit enormen Schwierigkeiten verbunden, da sich die Weinsorten aus der Hochebene nur schwer verkaufen ließen. Andalusiens Weinbauregion hat in der Klassifizierung vier DO-Bereiche. Von dort kommt auch einer der großartigsten Weinsorten - der Sherry.

 

Die Roséweine sind meist trocken und hell, die Rotweine werden in sehr vielen Bodegas einfach Vinos Tintos genannt. Einige Bodegas produzieren reinen Tempranillo, die meisten anderen Weingüter jedoch eher Verschnitte. Beide Weinarten gibt es als Reserva und Gran Reserva.

 

Die Gran Reserva müssen eine Mindesteinlagerung von 5 Jahren aufweisen. Es wird sehr viel Wert auf die Qualität der Weinreben gelegt, dabei werden Spitzenweine aus Weinbergen mit niedrigen Erträgen bevorzugt.

 

Eine der bekanntesten Weingegend neben Rioja ist die Provinz Navarra in Nordspanien. Dort wachsen die gleichen Rebsorten wie in Rioja, doch der schwere und alkoholstarke Garnachawein nimmt mehr als die Hälfte der Weinanbaufläche ein.

 

Auch heute ist es in Spanien oft noch üblich, dass die Weine erst auf den Markt kommen, wenn sie trinkfertig gereift sind, was den Bodegas natürlich ganz schön ins Geld geht. Daher ist bei den Massenregionen unbedingt Vorsicht geboten. Diese Weine findet man immer mehr als angeblich hochwertige Qualität im Supermarkt unter Gran Reserva. Also, erst einmal eine Flasche probieren und dann erst den Weinkeller auffüllen!